Die Wasserpfeife kommt ursprünglich aus der arabischen Welt. Dort wird sie bis heute vorzugsweise von Männern konsumiert.
Die Wasserpfeife kommt ursprünglich aus der arabischen Welt. Dort wird sie bis heute vorzugsweise von Männern konsumiert. Über das Internet hat sie in den letzten Jahren auch den Weg nach Europa gefunden und ist zu einer festen Institution der Jugendkultur geworden. Wasserpfeife zu rauchen ist nämlich ein gemeinschaftliches Erlebnis bei dem man leicht Kontakte schließen und pflegen kann. Gemeinsam erholt man sich vom Alltag und frönt dem kalten, süßen Rauch, den eine Wasserpfeife produziert.
Üblicherweise besteht eine Wasserpfeife aus vier Komponenten, einem Wasserbehälter, auch Bowl genannt, einer Rauchsäule, einem Kopf und einem Schlauch. Alle vier werden benötigt, damit die Pfeife überhaupt funktionstüchtig ist. In den Kopf, der meist aus Keramik besteht, wird der feuchte Tabak gefüllt. Darüber spannt man eine Alufolie, in die kleine Löcher gestochen werden. Dann legt man die glühende Kohle darauf. Sie entzieht dem Tabak seine Feuchtigkeit, wodurch der spezifische Wasserdampf entsteht. Wenn man am Schlauch einer Wasserpfeife zieht, befördert man den Rauch durch die Rauchsäule in die Bowl und somit in das darin befindliche Wasser. Dort wird der Rauch herunter gekühlt, tritt blubbernd wieder an die Wasseroberfläche und gelangt schließlich in den Schlauch. Viele Raucher sind der Meinung, dass es besonders angenehm ist, wenn man Eiswürfel in das Wasser füllt. Denn je kälter das Wasser ist, desto kälter ist auch der Rauch.
Wer eine Wasserpfeife erwerben möchte, hat die Qual der Wahl. Es gibt unzählige Modelle in allen Formen und Farben. Dennoch erinnern alle durch ihr Design an ihre orientalische Herkunft. Man sollte sich zunächst überlegen zu welchem Zweck man die Wasserpfeife verwenden möchte. Wenn man sie vorzugsweise zu Hause rauchen möchte, kann man sich getrost ein großes, imposantes Modell anschaffen. Möchte man sie lieber mit nach draußen oder mit zu Freunden nehmen, empfiehlt sich ein kleineres Exemplar. Bei einer kleinen Wasserpfeife sollte man beachten, dass auch die Bowl kleiner ist. Es sollte also nicht zu stark daran gezogen werden, um den Rauch nicht zu heiß werden zu lassen.