Wer kennt es nicht, eine Hochzeit steht bevor, man freut sich auf die Feierlichkeiten als Gast, dass man bedient wird, das Essen wird gereicht und man kann sich regelrecht erholen.
Wer kennt es nicht, eine Hochzeit steht bevor, man freut sich auf die Feierlichkeiten als Gast, dass man bedient wird, das Essen wird gereicht und man kann sich regelrecht erholen. So kann es sein, muss es aber nicht. Nicht zu selten passiert es, dass der beste Freund oder Freundin einen darum bittet, die Antrittsrede zu halten. Nachdem man natürlich großzügigerweise zugesagt hat realisiert man spätestens am Schreibtisch, welch gewaltige Aufgabe vor einem liegt.
Gerade bei einer Antrittsrede, und dann noch bei einer Hochzeit, muss jedes Wort gut überlegt sein, denn die Erwartungen werden hoch sein, da das Publikum engste Vertraute und Freunde sind, die natürlich nur das Beste über das Brautpaar hören mögen. Eine nicht gerade unkomplizierte Aufgabe für den Autor, doch berücksichtig man grundlegendes, ist es bis zur unterhaltsamen, als auch humorvollen und geistreichen Antrittsrede nicht weit. Häufig stellt es sich als empfehlenswert heraus, wenn man Freunde und Familie befragt zu bereits vorher überlegten Fragen, um „Insiderwissen“, zur großen Überraschung des Brautpaares, mit in der Antrittsrede verwenden zu können. Kleine Anekdoten oder Erinnerungen, wie sich das Paar einst traf, kommen mit Sicherheit ebenfalls immer gut an. Zum grundlegenden gehört aber auch, dass man eine gewisse Zeitspanne berücksichtigt, denn die Zuhörer sind sicherlich leidensfähig, man sollte sie aber nicht in den Schlaf reden.
Kurzum, befasst man sich rechtzeitig mit seiner Antrittsrede sollte einer glanzvollen und geistreichen Einleitung zur Feier nichts im Wege stehen, eine Angst also diese zu verfassen ist völlig unbegründet, meistens zumindest. Sicherlich, nicht jedem fällt es leicht eine Antrittsrede zu verfassen geschweige sie denn mal so eben aus dem Ärmel zu schütteln. Und bekanntlicherweise macht Übung den Meister, also kann man sich entspannt auf die wohlmöglich nächste anstehende Hochzeit freuen. Das soll ja letztendlich auch der Sinn und Zweck einer Hochzeit sein oder doch nicht?