Auf der einen Seite gibt es die Kampfkunst und auf der anderen Seite den Kampfsport.
Dabei hat die Kampfkunst meist einen traditionellen Hintergrund. Sie entwickelte sich meist in Laendern und Gebieten, wo die Menschen kriegerischen Auseinandersetzungen hatten.
Die Kampfkunst wurde daher hauptsaechlich als Waffe und zur Verteidigung verwendet.
Eine der aeltesten chinesischen Kampfkunst ist Kung Fu. Sie wurde ca. 1500 vor Christus von chinesischen Moenchen entwickelt. Die zentralen Inhalte hierbei sind Selbstverteidigung, Fitness und die spirituelle Einstellung. Zunaechst werden bei Kung Fu die waffenlosen Techniken gelehrt. Beherrscht man diese, kann man sich mit den Waffen Techniken vertraut machen.
Kampfsport bezeichnet dabei die Sportarten, die man im Wettkampf gegeneinander betreibt. Fuer die Kaempfe sind feste Regeln vorgeschrieben und von unparteiischen Schiedsrichtern werden die Kaempfe entschieden.
Taekwondo ist ein Kampfsport aus Suedkorea und wurde waehrend der japanischen Besatzungszeit entwickelt. Hier geht es hauptsaechlich um Geschwindigkeit und koerperliche Fitness. Schueler des Taekwondo muessen sich dazu verpflichten bestimmte Regeln und Grundsaetze einzuhalten.
Es gibt zwei große Verbaende. Auf der einen Seite der ITF und auf der anderen Seite der WTF. In beiden Verbaenden wir unterschiedlich gekaempft. Der ITF uebt den Sport nach seiner Tradition aus und der WTF setzt mehr auf moderne Aufbereitung, die das Publikum begeistern soll.
Die Sportler haben beim WTF eine bessere und umfassendere Schutz Ausruestung an und es wird richtig zu getreten. Hier sind Faust Techniken in Richtung Gesicht verboten.
Beim ITF deuten die Kampfsportler die Schlaege und Tritte eher nur an. Deshalb ist hier nur eine leichtere Ausruestung vorgeschrieben. Allerdings ist hier Faustkampf in Kombination mit allen moeglichen Fußtechniken erlaubt.
Beim Taekwondo gibt es Regelkaempfe und die sogenannten Freikaempfe. Waehrend bei den Kaempfen nach Regeln, die Sportler vollstaendig geschuetzt sind, gibt es beim Freikampf keinen Schutz. Hier gibt es Punkte fuer bestimmte Treffer und fuer unfaires Verhalten einen entsprechenden Abzug. Die Regeln unterscheiden sich in den einzelnen Verbaenden. Beim traditionellen Stil ist fast alles erlaubt. Allerdings sollen die Schlaege und Tritte den Gegener nicht treffen.
Wenn man gerne Wettkaempfe anschaut oder selbst eine Kampfsportart lernen moechte, findet man im Internet Informationen zu Vereinen und Wettkaempfen. Im sogenannten Kampfsport Shop finden Sportler alles, was fuer den Kampfsport notwendig ist. Mit Informationen zum eigenen Sport beginnt es und mit Sporternaehrung mit Eiweißpraeparaten, z.B. von Best Body Nutrition, geht es weiter. Außerdem wird im Internet auch bereits die passende Kleidung fuer den Sport angeboten. Neben direkter Trainingskleidung, wie z.B Boxhandschuhe, gibt es mittlerweile auch Freizeitkleidung. Sehr beliebt bei Kampfsportlern ist dabei der Hersteller Gorilla Wear.