Monetäre und personalwirtschaftliche Dimensionen



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Arbeit hat laut ihrer Definition in der Betriebswirtschaftslehre zwei entscheidende Aspekte, zum einen einen monetären Aspekt und zum anderen einen personalwirtschaftlichen Aspekt.

 Arbeit hat laut ihrer Definition in der Betriebswirtschaftslehre zwei entscheidende Aspekte, zum einen einen monetären Aspekt und zum anderen einen personalwirtschaftlichen Aspekt. In der monetären Dimension werden die Entgelte für Arbeit, die ein Unternehmen an seine Mitarbeiter leisten muss, als Kosten der Unternehmung definiert und gehen daher auch in die Bilanz des Unternehmens ein. Es ist unter den Experten immer noch umstritten, ob man den erwirtschafteten Gewinn eines Unternehmens, also den Lohn seiner Arbeit, als Unternehmerlohn und somit auch als Arbeitsentgelt definieren kann oder nicht. Das würde allerdings bedeuten, dass der Lohn für die Arbeit des Unternehmers ebenso wie der Lohn für die Arbeit der Mitarbeiter immer anfallen würde, selbst bei einem Bilanzverlust.
Arbeit hat ferner auch eine personalwirtschaftliche Dimension, die sich mit dem Transformationsproblem der Arbeit beschäftigt. Darunter versteht man das Problem, das vorhandene Potenzial eines Menschen in eine messbare und tatsächliche Arbeitsleistung zu überführen. Um dies zu erreichen – also eine Optimierung der Arbeit – müssen gewisse Anreize für die Mitarbeiter geschaffen werden. Derartige Anreize für Arbeit sind zum Beispiel hohe Löhne, Gehaltserhöhungen und angenehme Arbeitsbedingungen. Je höher das Wohlbefinden der Mitarbeiter ist, desto leistungsfähiger sind sie auch. Ebenso bieten Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb der Firma einen guten Anreiz und eine Motivation für die Mitarbeiter.
Laut einiger Umfragen zum Thema „gute“ Arbeit ist es für die überwiegende Mehrheit der Angestellten am wichtigsten, ein gutes Gehalt zu bekommen. Geld ist also offensichtlich eines der wichtigsten Mittel, um seine Mitarbeiter für ihre Arbeit zu motivieren. Beinah ebenso wichtig ist aber auch gutes Klima innerhalb der Firma. Vielen Menschen ist es außerdem wichtig, einen gewissen Einfluss auf ihre Arbeit zu haben und diese je nachdem auch aktiv mitgestalten und umgestalten zu können. Sie wollen eigene Ideen mit einbringen können und von Führungskräften ernst genommen werden. Sie wollen sich mit ihrer Arbeit identifizieren können.



Autor: Elizabeth Bourne



 

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