Verschiedene Arten von Schutzschaltern



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Ein FI Schalter dient dazu, Mensch und Tier vor eventuellen Schäden durch Berührungsstrom zu schützen und die Brandgefahr in einem Gebäude zu minimieren.

 Ein FI Schalter dient dazu, Mensch und Tier vor eventuellen Schäden durch Berührungsstrom zu schützen und die Brandgefahr in einem Gebäude zu minimieren. Der FI Schalter erkennt eine solche Gefährdung dadurch, dass er den Differenzstrom misst und sobald dieser einen Wert von 30 mA überschreitet, löst der FI Schalter aus und trennt alle Leiter außer dem Schutzleiter vom Netz. Eine Überschreitung des Grenzwertes kann zum Beispiel dann auftreten, wenn ein Mensch oder ein Nutztier mit unter Spannung stehenden Teilen einer elektrischen Anlage in Kontakt kommen. Eine andere Möglichkeit für das Auftreten eines hohen Differenzstromes sind schadhafte Isolierungen an den Leitungen.
Natürlich ersetzt ein FI Schalter aber nicht die anderen bekannten Schutzmaßnahmen wie zum Beispiel die Isolierung der Kabel, die vor direktem Kontakt mit Strom bei der Berührung schützt. Auch auf die Sicherungen, die vor einem Kurzschluss schützen, kann nur aufgrund eines FI Schalter nicht verzichtet werden. Der FI Schalter ergänzt leidglich die Schutzmaßnahmen, die ohnehin bei jeder elektrischen Anlage getroffen werden müssen. Man muss auch bedenken, dass ein FI Schalter einen Menschen nicht vor einem Stromschlag schützen kann. Wer auf einem isolierenden Untergrund steht und dann beide Netzspannungsleitungen berührt, der wird trotz FI Schalter einen Stromschlag erleiden, da in diesem Fall kein Fehlerstrom auftritt.
Es gibt grundsätzliche drei verschiedene Arten der FI Schalter, die mehr oder weniger häufig zum Einsatz kommen. Der erste Typ ist der sogenannte AC, der nur sinusförmige Fehlerströme erfassen kann. Da es aber durchaus auch zu Fehlerströmen kommen kann, die einer Gelichrichtung folgen, werden diese FI Schalter so gut wie gar nicht eingesetzt. Ein handelsüblicher FI Schalter ist dagegen der Typ A. Diese FI Schalter könne sowohl sinusförmige als auch Gleichfehlerströme erkennen und lösen dann aus. Man bezeichnet sie auch als pulsstromsensitive Fehlerstromschutzeinrichtungen. Der dritte Typ B ist eine allstromsensitive Fehlerstromschutzeinrichtung und arbeitet wie A netzunabhängig. 



Autor: Elizabeth Bourne



 

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